Gamification – Freude als Design-Konzept

Der Begriff Gamification, was übersetzt etwa ‚Spielifizierung‘ bedeutet, beschreibt die Übertragung und Verwendung von Spielelementen und Spielmechanismen in Situationen, die für gewöhnlich nichts mit Spielen zu tun haben (Deterding et al., 2011b). Dies können sehr unterschiedliche Situationen sein – unsere tägliche Arbeit, … Weiterlesen

Gamification Definition

Der neue Trend Gamification wird von Deterding et al. (2011a) definiert als, „‘Gamification’ is the use of game design elements in non-game contexts“. Diese, in Deterding et al. (2011a) hergeleitete Definition, hilft Gamification besser zu verstehen, einzugrenzen und in Relation … Weiterlesen

Abgrenzung

Um Gamification richtig zu verstehen, ist es hilfreich zwischen ‚game‘ und ‚play‘ zu unterscheiden. In der englischen Sprache verwendet man ‚playing‘ für spielen – im Sinne von spielerischer Interaktion, meist mit Spielzeug und eher kreativ, regellos, vor allem bei Kindern zu finden – und ‚gaming‘ für … Weiterlesen

Game-Design Elemente, Grundsätze und Methoden

In der Literatur zu Gamification und Game-Design finden sich zahlreiche Ansätze zur Definition von charakteristischen Elementen von Games und gamifizierten Anwendungen. Diese lassen sich nach Deterding et al. (2011a) verschiedenen Abstraktionsebenen zuordnen. Auf der ersten, für den Nutzer sichtbarsten Ebene, … Weiterlesen

Game-Design Grundlagen

Bei Gamification verwendet man aus dem Game-Design bekannte Elemente in Nicht-Spielsituationen. Daher ist es wichtig Grundlagen des Game-Designs zu verstehen. Jane McGonigal, PhD, Gamedesignerin und Gamification-Visionärin, definiert Games anhand vier wesentlicher Eigenschaften, ‚a goal, rules, a feedback system, and voluntary … Weiterlesen

Die Flow-Theorie

Intrinsische Motivation, die uns motiviert eine bestimmte Tätigkeit zu vollführen, wurde in den 70er Jahren systematisch von Csikszentmihalyi (2010) erforscht. Er erarbeitete das Konzept des so genannten ‚Flow‘, welcher das freudige Aufgehen in einer Tätigkeit beschreibt (Csikszentmihalyi, 2010, S.11). Nach … Weiterlesen

Game-Design Modelle

In der Game-Design Literatur gibt es verschiedenste Modelle (unter anderem CEGE (Gámez et al., 2009), Game Based Atoms bzw. iterative Feedback Zyklen (Cook, 2006; Koster, 2005; Passos et al., 2011), Challange, Fantasy, Curiosity (Malone, 1980)), welche Entwickler beim Game-Design unterstützen … Weiterlesen

Game-Mechanismen

Game-Designer Cook (2006) definiert, bezogen auf Koster (2005), ‚Game mechanics are rule based systems / simulations that facilitate and encourage a user to explore and learn the properties of their possibility space through the use of feedback mechanisms‘. Solche Game-Mechanismen gibt es dabei auf mehreren Abstraktionsebenen. Auf der untersten … Weiterlesen

Interface-Elemente

Der Game-Charakter in gamifizierten Anwendungen wird einem, im Gegensatz zu den Mechanismen, als erstes durch die Interface-Elemente bewusst. Interface-Elemente unterliegen und/oder dienen einer Game-Mechanik. Bei richtiger Benutzung der Elemente als Feedback-System, lösen sie Emotionen beim Benutzer aus und sind somit … Weiterlesen

Game-Design Methoden

Im Game-Design gibt es eine Reihe von Methoden, welche bei der Entwicklung von Games eingesetzt werden. Dazu zählt Deterding et al. (2011a) unter anderem Prototyping (Fullerton, 2008, S.148-S.246) und Playtesting (Fullerton, 2008, S.248-S.276), aber auch Agile Development Strategien (Radoff, 2011; Zichermann & Cunningham, 2011). In Bezug auf Motivation und den richtigen Einsatz … Weiterlesen